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Kaugummis zählen heute zu den am häufigsten konsumierten Süßwaren überhaupt. Vielfältige Geschmacksrichtungen und Formen bedienen jeden denkbaren Geschmack, Kaugummikugeln, Streifenkaugummi, und Dragée-Kaugummis sind beliebt bei Konsumenten jedes Alters und jedes Kulturkreises.

Kaugummi-ähnliche Substanzen und Genussmittel wurden in vielen Ländern schon vor sehr langer Zeit konsumiert. Einige der verwendeten Materialien waren verdickte Zubereitungen aus Harz und Latex bestimmter Baumarten. Verschiedene süße Gräser, Blätter, Körner und Wachse waren ebenfalls Bestandteile frühzeitlicher Kaugummi-Vorläufer. Bis zum modernen Streifenkaugummi, Dragée-Kaugummis (beispielsweise Airwaves von Wrigley), den bei Kiosken beliebten Kaugummikugeln oder Variationen und Kombinationen mit intensivem Geschmack wie dem beliebte Center Shock ist es allerdings noch ein weiter Weg.

Schon vor Jahrhunderten haben die alten Griechen keine Airwaves, sondern Mastix, das Harz aus der Rinde eines strauch-ähnlichen Baumes der vornehmlich auf der griechischen Insel Chio gedeiht, gekaut. Von den Indianern New Englands lernten amerikanische Kolonisten, das gummiartige Harz, das sich auf Fichten bildet wenn man deren Rinde verletzt, zu kauen. Klumpen dieses Fichten-Gummis waren im Osten der Vereinigten Staaten in den frühen 1800er eine wichtige Handelsware können somit als das erste kommerzielle Kaugummi in diesem Land betrachtet werden. Um etwa 1850 wurde gesüßtes Paraffin populär und begann die Fichten-Kaugummis zu verdrängen. Auch diese Produkte haben mit heutigen Dragée-Kaugummis und Streifenkaugummi oder Produktnamen wie Airwaves und Center Shock von Herstellern wie Wrigley wenig gemein.

Nachdem er von den Amerikanern in Texas besiegt wurde, wurde der mexikanische General Santa Anna nach New York verbannt. Wie viele seiner Landsleute kaute Santa Anna Chicle. Eines Tages stellte er es dem Erfinder Thomas Adams vor, der zunächst erfolglos dessen Tauglichkeit als Gummi-Ersatz untersuchte. Über weitere Einsatzmöglichkeiten nachdenkend schob er sich später ein Stück des Gummis in den Mund und erkannte dann das große Potential des Rohmaterials als Genussmittel. Kurz darauf öffnete er die weltweit erste Fabrik für Kaugummi in New York.

Nach dem Erfolg mit reinem Chicle-Kaugummi war Adams bestrebt einen charakteristischeren Geschmack zu entwickeln und schuf zunächst Black Jack getauftes Kaugummi-Produkt mit Lakritzgeschmack. Das war die Geburtsstunde des erste Streifenkaugummi. Ein Problem blieb allerdings bestehen: Der Geschmack hielt im Vergleich zu unseren heute geschätzten Center Shock Kaugummis und Airwaves nicht lange vor.

Das Geschmacksproblem wurde erst 1880 durch die Zugabe von Zucker und Maissirup gelöst, das Resultat war der erste Kaugummi mit lang anhaltendem Pfefferminzgeschmack. Durch verbesserte Herstellungsverfahren, Verpackung und Marketing entwickelte sich der Kaugummi zu seiner heutigen Bedeutung und Vielfältigkeit. Konsumenten konnten sich fortan zwischen Kaugummikugeln, Streifenkaugummi, Dragees und Sonderformen entscheiden. Bekannte Dragée-Kaugummis sind die sogenannten Airwaves von Wrigley.

Kombinationen von Kaugummis mit anderen Süßwaren sind weit verbreitet und konkurrieren mit den bewährten Kaugummikugeln und Dragée-Kaugummis um die Gunst des Konsumenten, dessen Ansprüche sich nicht mehr mit schlichtem Streifenkaugummi erfüllen lassen. Firmen wie Wrigley verstanden es, mit Weiterentwicklungen der klassischen Kaugummikugeln auf die veränderten Bedürfnisse zu reagieren. Das Wrigley Produkt Center Shock etwa besteht aus einem von sauren, Bonbon-artigen Material umgebenen Kaugummi.

Die Firma Wrigley ist der weltweit bekannteste Hersteller einer Vielzahl von Kaugummi-Produkten, das Angebot umfasst Kaugummikugeln ebenso wie alle Arten von Streifenkaugummi, vielfältige Dragée-Kaugummis mit und ohne Zucker, und natürlich leckere Kombinationen althergebrachter Kaugummis mit weiteren süßen oder sauren Elementen unterschiedlichster Geschmackrichtungen nach Art des Center Shock.